Wer einen Adventskalender selber basteln möchte, muss nicht unbedingt spezielles Bastelmaterial kaufen. Oft finden sich viele geeignete Dinge bereits im Haushalt oder lassen sich mit wenigen Materialien in einen ganz persönlichen Kalender verwandeln.
Und genau hier beginnt eigentlich der Spaß: Aus fast allem kann ein Adventskalender werden, wenn sich darin 24 kleine Überraschungen unterbringen lassen.
Hier ein paar Ideen zur Inspiration:
Papier und Karton
Papier ist natürlich einer der vielseitigsten Werkstoffe für einen selbst gebastelten Adventskalender.
Geeignet sind zum Beispiel:
- Kraftpapier
- Tonpapier und Fotokarton
- alte Buchseiten
- Geschenkpapier
- Notenpapier
- Tapetenreste
- Zeitungspapier
- Transparentpapier
- alte Weihnachtskarten
- Papiertüten
- Briefumschläge
Daraus lassen sich Tüten, Umschläge, kleine Schachteln, Taschen, Klappen oder ganze Adventskalender-Landschaften gestalten.
Holz
Holz macht einen Adventskalender sofort etwas besonderer und passt besonders gut zu einer natürlichen oder skandinavischen Weihnachtsdekoration.
Verwenden kann man beispielsweise:
- kleine Holzschachteln
- Holzwürfel
- Holzklötzchen
- Sperrholzplatten
- kleine Schubladen
- Äste und Zweige
- Holzscheiben
- einen alten Setzkasten
- kleine Holzhäuschen
Mit Farbe, Brandmalerei, Zahlen, Stempeln oder kleinen Anhängern lässt sich daraus schnell ein individueller Kalender gestalten.
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Stoff und Textilien
Wer gerne näht oder mit Stoff arbeitet, kann aus Stoffresten 24 kleine Behälter herstellen.
Besonders schön sind:
- Stoffbeutel
- kleine Säckchen
- genähte Taschen
- Filztaschen
- Stoffumschläge
- kleine Wimpel
- alte Leinenstoffe
- Spitzen- und Bortenreste
Dabei müssen die 24 Säckchen übrigens nicht identisch sein. Unterschiedliche Stoffe können sehr charmant aussehen, wenn sie durch eine gemeinsame Farbwelt zusammengehalten werden.
Gläser, Dosen und andere Behälter
Auch leere Verpackungen können zu einem Adventskalender werden.
Zum Beispiel:
- kleine Schraubgläser
- Marmeladengläser
- Metalldosen
- Teedosen
- kleine Kartons
- Schmuckschachteln
- Pralinenschachteln
- kleine Keramikgefäße
Mit einer Zahl versehen und hübsch arrangiert, werden aus ganz gewöhnlichen Behältern 24 kleine Adventstürchen.
Klopapierrollen und Küchenrollen
Ja, auch die Klassiker dürfen natürlich weiterhin dabei sein.
Aus leeren Toilettenpapierrollen lassen sich kleine Päckchen oder Bonbonformen basteln. Mehrere Rollen können außerdem zu einem Adventskalender-Haus oder einer größeren Wandgestaltung zusammengesetzt werden.
Für einen modernen Kalender würde ich allerdings versuchen, die Rollen nicht einfach nur zu bemalen, sondern sie mit Papier, Stoff, Bändern oder einer interessanten Anordnung aufzuwerten.
Tüten und Umschläge
Wer wenig Zeit hat, kann auch mit fertigen Papierbeuteln oder Briefumschlägen arbeiten.
24 Umschläge lassen sich beispielsweise:
- an einer Schnur befestigen
- auf einer Holzplatte arrangieren
- an einem Ast aufhängen
- zu einer großen Collage zusammenstellen
- in einem Bilderrahmen befestigen
Das ist besonders praktisch, wenn der Inhalt eher aus Gutscheinen, Nachrichten, Fotos oder kleinen flachen Überraschungen besteht.
Alte Bilderrahmen und Schubladen
Hier wird es schon etwas ungewöhnlicher.
Ein alter Bilderrahmen kann zum Grundgerüst für einen Adventskalender werden. Darin lassen sich 24 kleine Umschläge, Taschen oder Fächer befestigen.
Auch eine alte Kommode oder ein Setzkasten kann eine zweite Funktion bekommen: 24 kleine Schubladen ergeben fast von selbst einen Adventskalender.
Das ist besonders schön für einen Vintage-, Nostalgie- oder Landhaus-Look.
Naturmaterialien
Für einen natürlichen Adventskalender eignen sich Materialien aus der Natur besonders gut:
- Zweige
- Tannenzapfen
- Holzscheiben
- getrocknete Orangenscheiben
- Zimtstangen
- getrocknete Blüten
- Moos
- kleine Äste
- Strohsterne
Wichtig ist dabei, nicht einfach alles gleichzeitig zu verwenden. Wenige Naturmaterialien, die sich wiederholen, wirken meist ruhiger und dekorativer.
Und daraus kann alles Mögliche entstehen
Aus diesen Materialien lassen sich ganz unterschiedliche Grundformen bauen:
Der klassische Kalender:
24 Säckchen, Tüten oder Päckchen werden aufgehängt.
Der Wandkalender:
24 Fächer, Umschläge oder Schachteln werden auf einer Platte arrangiert.
Der Adventskalender im Bilderrahmen:
Ein großer Rahmen bildet die Grundlage für 24 kleine Türchen.
Der Schubladenkalender:
Ein alter Setzkasten oder kleine Schubladen werden zu den 24 Adventstagen.
Das Adventskalender-Haus:
Aus Karton oder Holz entsteht ein kleines Haus mit 24 Fenstern und Türen.
Die Adventskalender-Landschaft:
Kleine Häuser, Tannenbäume und Häuschen werden zu einer ganzen Weihnachtswelt zusammengestellt.
Der Kalender zum Aufstellen:
24 kleine Schachteln, Gläser oder Dosen stehen auf einem Regal, einer Kommode oder einem Tisch.
Der Kalender zum Aufhängen:
Ein Ast, eine Leiter, ein Holzbrett oder eine Schnur dient als Grundgerüst.
Und natürlich darf man die verschiedenen Möglichkeiten miteinander kombinieren.
Die schönsten Adventskalender entstehen oft aus Dingen, die schon da sind
Bevor man für einen DIY-Adventskalender 24 neue Behälter kauft, lohnt sich ein Blick in Schubladen, Bastelkisten und Keller.
Vielleicht gibt es noch alte Geschenkverpackungen, kleine Schachteln, Stoffreste oder Gläser, die bisher auf ihren Einsatz gewartet haben.
Gerade daraus können besonders individuelle Kalender entstehen.
Und wenn nicht alle 24 Türchen gleich aussehen, ist das überhaupt kein Problem. Eine gemeinsame Farbwelt, einheitliche Zahlen oder ein wiederkehrendes Band reichen oft schon aus, damit aus unterschiedlichen Einzelteilen ein stimmiges Ganzes wird.
Genau deshalb müssen DIY-Adventskalender auch 2026 nicht komplizierter werden. Sie dürfen einfach persönlicher werden.
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