Bastelvideos machen – Geniale Tipps für Profis

Bastelvideos machen ist heute einfacher denn je, aber um wirklich aus der Masse herauszustechen, braucht es Herzblut und die richtige Technik. In diesem Guide zeige ich dir, wie du mit echtem Mehrwert und Persönlichkeit deine Zuschauer begeisterst und den Algorithmus knackst.

Bastelvideos machen – Die 5 unschlagbaren Vorteile

  • 🚀 Blitzschnelle Reichweite: Videos werden vom Algorithmus massiv bevorzugt.
  • 🎨 Echte Markenbildung: Du zeigst dein Gesicht und dein Handwerk, was enormes Vertrauen schafft.
  • 📈 Bessere Rankings: Qualitativ hochwertige Anleitungen halten Nutzer länger auf deiner Seite, was Google liebt.
  • 💰 Passives Einkommen: Ob Affiliate-Links oder Kooperationen – dein Content arbeitet für dich.
  • 🤝 Community-Bindung: Durch Kommentare und Interaktion baust du eine treue Fanbase auf.

Wer schreibt hier?

Armin Bichel, Videoproduzent

Unser Gastautor Armin Bichler (Stadtshow Video-SEO) ist seit 20 Jahren als Videoproduzent im Online-Marketing selbständig. In seinen Videoproduktions-Workshops und Schulungen “How2Video” bringt er Mitarbeitern von großen Unternehmen wie der Deutschen Post DHL oder der Verbraucherzentrale Bayern aber auch anderen Selbständigen bei, wie sie Videos selber machen können. Als Vater eine 9-jährigen Tochter ist er zudem unfreiwillig Bastel-Experte.

Die perfekte Vorbereitung für deinen Dreh

Einfach die Kamera einschalten und loslegen? Kann man machen, führt aber meistens zu Frust beim Schnitt. Ich erzähle dir mal was: Mein erstes Video war eine Katastrophe, weil ich mitten im Kleben merkte, dass die Heißklebepistole gar nicht eingesteckt war. Peinlich, oder? Aber genau solche Fehler machen uns menschlich.

Das richtige Setting wählen

Dein Hintergrund sollte nicht vom Bastelprojekt ablenken, aber auch nicht klinisch rein wirken. Ein paar persönliche Gegenstände im Hintergrund sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Achte darauf, dass dein Arbeitstisch sauber ist, damit der Fokus voll auf deinen Händen liegt.

Licht ist dein bester Freund

Vergiss teures Studio-Equipment für den Anfang. Tageslicht ist oft die beste Quelle, solange es nicht direkt blendet. Wenn du abends drehst, nutze zwei Softboxen oder Ringlichter, um harte Schatten auf deinem Werkstück zu vermeiden. Nichts ist schlimmer als ein Bastelvideo, bei dem man die Details nicht erkennt.

Ein grobes Skript erstellen

Du musst kein Wort-für-Wort-Manuskript schreiben, aber eine Struktur hilft enorm. Notiere dir die wichtigsten Schritte und welche Materialien du wann erwähnen willst. Das verhindert langes Überlegen während der Aufnahme und hält den Redefluss natürlich.

Die Technik: Was du wirklich brauchst

Lass dich nicht von Technik-Nerds einschüchtern. Du brauchst keine 5.000 Euro Kamera, um gute Bastelvideos produzieren zu können. Dein Smartphone reicht heute völlig aus, wenn du ein paar Basics beachtest.

Kameraeinstellungen für Profis

Nutze immer die Rückkamera deines Handys, da diese eine deutlich höhere Auflösung bietet. Stelle sicher, dass du in 4K oder zumindest Full HD mit 60 Bildern pro Sekunde filmst. Das macht die Bewegungen deiner Hände flüssiger und wirkt professioneller.

Der Ton macht die Musik

Unterschätze niemals den Sound! Ein eingebautes Handy-Mikrofon klingt oft blechern und nimmt jeden Windzug mit. Besorg dir ein günstiges Lavaliere-Mikrofon oder ein Richtmikrofon, das du an dein Smartphone anschließen kannst. Deine Stimme sollte klar und warm klingen, als würdest du direkt neben deinem Zuschauer sitzen.

Stabilität durch Stative

Wackelbilder sind ein No-Go. Ein stabiles Stativ mit einem Ausleger-Arm (Overhead-Mount) ist für Bastelvideos essenziell. So kannst du direkt von oben auf deine Hände filmen, was für DIY-Content der Standard ist.

Content-Strategie: Was die Leute sehen wollen

Es gibt Millionen von Videos da draußen. Warum sollte jemand ausgerechnet deines schauen? Weil du eine Geschichte erzählst! Zeig nicht nur das Ergebnis, sondern auch den Prozess – inklusive der Momente, in denen mal etwas schiefgeht.

Trendthemen finden und nutzen

Nutze Tools wie Google Trends oder schau, was in den sozialen Medien gerade viral geht. Wenn gerade alle Makramee-Eulen basteln, dann mach eine – aber mach sie auf deine Weise, mit deinem speziellen Twist.

Die Bedeutung von Keywords

Damit dein Video gefunden wird, musst du verstehen, wonach Leute suchen. Nutze Begriffe wie „Anleitung“, „DIY“ oder „selber machen“ in deinem Titel und der Beschreibung. Aber übertreibe es nicht; es muss sich immer noch natürlich lesen.

Storytelling im DIY-Bereich

Warum bastelst du das gerade? Ist es ein Geschenk für deine Oma? Oder eine Deko für deine neue Wohnung? Gib deinem Projekt einen Kontext. Menschen lieben Geschichten mehr als reine Fakten.

Schnitt und Postproduktion

Hier passiert die Magie. Im Schnitt entscheidest du über das Tempo und die Dynamik deines Videos. Halte es kurzweilig. Niemand möchte fünf Minuten lang zusehen, wie du ein Blatt Papier ausschneidest.

Dynamik durch Jump-Cuts

Schneide Pausen, Ähms und unnötige Längen konsequent heraus. Ein zügiges Tempo hält die Aufmerksamkeit hoch. Nutze Zeitraffer für repetitive Aufgaben wie Malen oder Kleben, um den Zuschauer nicht zu langweilen.

Musik und Soundeffekte richtig einsetzen

Hintergrundmusik sollte die Stimmung untermalen, aber niemals deine Stimme übertönen. Nutze kleine Soundeffekte (SFX), um wichtige Schritte zu betonen – ein sanftes „Plopp“ oder „Klick“ wirkt Wunder für die Immersion.

Call-to-Action (CTA) einbauen

Vergiss nicht, deine Zuschauer am Ende dazu aufzufordern, dein Video zu liken, zu kommentieren oder deinen Kanal zu abonnieren. Sei dabei nicht aufdringlich, sondern erkläre kurz, warum es dir hilft.

Sichtbarkeit und SEO für DIY-Profis

Was nützt das beste Video, wenn es niemand findet? Du musst Google und YouTube helfen, deinen Content zu verstehen. Das ist kein Hexenwerk, sondern systematisches Arbeiten.

Die perfekte Meta-Beschreibung

Dein erster Satz sollte das Haupt-Keyword enthalten und neugierig machen. Beschreibe kurz, was der Zuschauer lernt und warum dieses Video die beste Lösung für sein Problem ist.

Thumbnails, die zum Klicken anregen

Dein Thumbnail ist dein Aushängeschild. Nutze kontrastreiche Farben, wenig Text und ein Bild des fertigen Projekts. Gesichter mit Emotionen funktionieren oft besser als reine Sachaufnahmen.

Verlinkung und Vernetzung

Teile dein Video auf Pinterest, Facebook und in Foren, die zum Thema passen. Jede externe Quelle ist ein Signal für Google, dass dein Content relevant ist.

Armin B.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert